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Harz.EE-Mobility

Regenerative Modellregion Harz (RegModHarz) weiter auf Erfolgskurs

Inhalt des neuen Projektes unter der Überschrift „Harz.EE-mobility“ ist die Erforschung, Entwicklung und Integration von Elektromobilität auf Basis regenerativer Energien in regionale Energieversorgungsstrukturen. Harz.EE-mobility ist Teil des Förderprogramms „IKT für Elektromobilität“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert wird. Ziel von „IKT für Elektromobilität“ ist es, IKT-basierte Schlüsseltechnologien und Dienste für den Betrieb von Fahrzeugen und Flotten sowie die Integration der Elektromobilität in Energie- und Verkehrsnetze zu entwickeln und zu erproben. Die Aufgabe von in.power besteht hier in der Entwicklung und Konzeptionierung von geeigneten Geschäftsmodellen im Bereich Elektromobilität.

Die Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte der sieben Modellprojekte, zu denen Harz.EE-mobility zählt, sind:

  • Netzintegration (gesteuertes Laden & Rückspeisung)
  • Navigation und Fahrassistenz
  • Tarife und Abrechnung
  • Fahrzeugflotten und Mobilitätsservices.

So entstehen mit einem Investitionsvolumen von 100 Mio. Euro prototypische und wirtschaftliche Lösungen, die erstmals in einem umfassenden Feldversuch getestet werden. „IKT für Elektromobilität“ ist damit ein maßgeblicher Pfeiler des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität der Bundesregierung.

Nach der Eröffnung des RegModHarz-Projektes Ende letzten Jahres im Pumpspeicherwerk Wendefurth am Harz mit einer Bundesförderung von knapp 10 Mio. Euro wird sich das Bundesumweltministerium voraussichtlich mit zusätzlich 7 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket II für ein Elektromobilitäts-Projekt ebenfalls in Sachsen-Anhalt engagieren.

Das Vorhaben wird u.a. vorbereitet von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Fraunhofer- Gesellschaft IFF, der Hochschule Harz, dem ISET-Institut an der Universität Kassel, E.ON Avacon, mehreren Stadtwerken im Landkreis Harz und dortigen Einspeisern Erneuerbarer Energien.

„Harz.EE-mobility“ ist für eine Laufzeit von 2 Jahren geplant. Dabei geht es zunächst um die Konzeption der datentechnischen Kommunikationsstruktur zwischen Fahrzeugen, Ladestationen, Energienetzen und regenerativen Einspeisern. In einem anschließenden Feldversuch sollen Standorte für Ladestationen identifiziert, aufgebaut und im Betrieb mit Elektrofahrzeugen getestet werden. Das Bundesumweltministerium geht davon aus, dass im Jahre 2020 in Deutschland rund 1 Mio. Elektrofahrzeuge betrieben werden können, ohne dass dazu der Bau neuer Großkraftwerke erforderlich wird. Fast alle Automobilhersteller haben dazu die Entwicklung geeigneter elektrischer Fahrzeuge gestartet. Da das Land Sachsen-Anhalt gegenwärtig bereits zu knapp 50 % mit Strom aus Erneuerbaren Energien versorgt und zu Starkwindzeiten auch teilweise schon überversorgt ist, liegt eine besondere Herausforderung darin, die Antriebsenergie jeweils dann in den Fahrzeugbatterien zu speichern, wenn z.B. gute Windbedingungen herrschen. Die Landesregierung hat sich daher auch das Ziel gesetzt, das Bundesland zum Schwerpunkt für regenerative Speichertechnologien zu entwickeln.