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BMU - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

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E-Energy

E-Energy – IKT basiertes Energiesystem der Zukunft ist der Name eines Förderprogramms des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, das ressortübergreifend in Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgelegt wurde. IKT bedeutet Informations- und Kommunikationstechnologien, die dabei eine zentrale Rolle spielen werden.

E-Energy steht dabei für Electronic Energy bzw. Internet der Energie. Ziel des Programms ist es, Lösungen für die Integration fluktuierender regenerativer Energiequellen in das deutsche Stromnetz zu entwickeln. Beispielsweise wird den Haushaltskunden ihr Energieverbrauch über das Internet in Form einer Grafik dargestellt, um so Änderungen im Verbrauchsverhalten zu erzielen. Auch soll mit den E-Energy-Projektaktivitäten eine Balance zwischen fluktuierender (wetterabhängiger) Stromerzeugung und volatiler Nachfrage nach elektrischem Strom verwirklicht werden, so dass die Stromerzeugung mit Wind- und Solarenergie besser in das Energieversorgungssystem integriert werden können.

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert mit dem Technologie-Wettbewerb „E-Energy” ausgewählte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), die entlang der Wertschöpfungskette der Elektrizitätswirtschaft – von der Stromerzeugung über Netzbetrieb und Verteilung bis hin zum Verbrauch – angesiedelt sind. Das Programm wurde mit einer Laufzeit von 4 Jahren und einem Gesamtbudget von rund 140 Mio. Euro gestartet.

Von April bis Oktober 2007 hatten sich rund 30 Konsortien mit einem Projektvorschlag beim BMWi beworben. Zwölf Modellregionen wurden als Finalisten im Rahmen des Wettbewerbs identifiziert, darunter 3 Projekte mit in.power-Beteiligung: RegModHarz, Optiflow, DeCide. Damit ist in.power nach Siemens dasjenige Unternehmen, das am häufigsten in Projektbeteiligungen beim Wettbewerb involviert war.

Am 4. März 2008 wurden auf der CeBIT die 12 „Gewinner-Projekte” öffentlich ausgezeichnet und bekannt gegeben, davon werden derzeit sechs mit speziellen Vorhaben gefördert. Drei Projekte mit in.power-Beteiligung sind unter die letzten zwölf Teilnehmer gekommen, „RegModHarz” ist schließlich unter den letzten 6 Modellregionen, die nun gefördert werden.

Seit Dezember 2008 entwickeln und erproben diese Modellregionen Kernelemente für ein Internet der Energie. Nach Einschätzung der Jury wird mit den Preisträgerprojekten ein besonders großes Optimierungspotenzial der IKT zur Erreichung von mehr Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit in der Stromversorgung umgesetzt. Ziel der E-Energy-Projekte soll es auch sein, eine Entwicklung vom „Leuchtturm” in die „Fläche” anzustoßen: Und in.power bringt sein Know-how mit ein!